Du glaubst, es fehlen dir [Werkzeuge], aber in Wirklichkeit fehlt es dir an [Architektur].

Du glaubst, es fehlen dir [Werkzeuge], aber in Wirklichkeit fehlt es dir an [Architektur].

Der Wunschbrunnen ist tatsächlich da. Früher, in der Softwareentwicklung, kursierte unter Ingenieuren der Witz: „Wenn es doch nur einen Wunschbrunnen gäbe, aus dem sich Anforderungen spontan erfüllen ließen!“ Jede neue Anforderung erforderte die Kommunikation mit dem Projektmanager, die Bewertung durch einen Systemanalysten, die Einplanung in einen Sprint, drei Monate Wartezeit, Überarbeitungen und erneutes Warten. Jede „Hinzufügung/Änderung/Löschung“ war ein zermürbender Kampf. Doch nun ist der Wunschbrunnen tatsächlich da. Künstliche Intelligenz verkürzt die Zeitspanne zwischen Anforderungsformulierung und -umsetzung von drei Monaten auf drei Tage. Vibe Coding, KI-Agenten und automatisierte Workflows leisten etwas Einzigartiges: Sie senken die Hürde für logische Formulierungen nahezu auf null. Sie müssen lediglich klar formulieren, was Sie wollen, und KI hilft Ihnen bei der Umsetzung.
SaaS ist nicht tot, aber es ist nicht mehr „zuverlässig“.

SaaS ist nicht tot, aber es ist nicht mehr „zuverlässig“.

Der starke Kursverfall an den US-Börsen in der vergangenen Woche war teilweise auf die Veröffentlichung von Claude Opus 4.6 und OpenAI Codex 5.3 zurückzuführen. Dabei handelte es sich nicht nur um Modell-Upgrades; vielen wurde erstmals bewusst, dass zahlreiche „funktionale SaaS“-Dienste ihren Wettbewerbsvorteil einbüßen. Das bedeutet nicht, dass alle SaaS-Dienste sofort verschwinden werden, sondern vielmehr, dass eine bestimmte Art von SaaS in eine Risikozone geraten ist. Dienste wie Jotform, DocuSign, Monday und Ragic, die sich auf „Prozesse, Formulare, Genehmigungen und Management-Schnittstellen“ konzentrieren, kapseln im Wesentlichen Anforderungen → Regeln → Prozesse → Benutzeroberfläche → Daten in ein nutzbares Produkt. Jetzt übernimmt KI diese Aufgabe, und die Zeit drängt…